Rundreise durch die Prärie und die Rockies

21 Tage Mietwagenrundreise ab/bis Winnipeg

Ihre Reise - Überblick

Selbstfahrerreisen

Kanada, USA

buchbar von: 01.05.2020

buchbar bis: 31.10.2020

Preis: auf Anfrage

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Reisebeschreibung

Bereisen Sie die Weiten der Prärie, die Bergwelt der Rocky Mountains und entdecken eine Vielzahl an Tieren.

 

HInweis: Passende Flüge zu dieser Reise können Sie gern bei uns buchen.

 

Die empfohlene Reisezeit ist von Mai bis Oktober.

Entfernung: ca. 4090 km

 

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Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft in Winnipeg

Willkommen in Winnipeg, der Hauptstadt der kanadischen Prärieprovinz Manitoba. Ihren Ursprung fand die Stadt in der Ansiedlung schottischer Einwanderer und ehemaliger Pelzhändler. Im Stadtzentrum Winnipegs erwarten Sie zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Manitoba Legislative Building, ein neoklassizistischer Prachtbau.


2. Tag: Winnipeg

Den Tag beginnen Sie am besten mit einem Spaziergang in ‚The Forks’, einem historischen Teil der Innenstadt Winnipegs. Ob Sie sich nun im Park aufhalten, entlang des Red River oder durch die Markthalle schlendern – ‚The Forks’ ist einfach einen Besuch wert. Zudem darf bei einem Besuch von Winnipeg natürlich das Kanadische Museum für Menschenrechte, das vergangenes Jahr eröffnet wurde, nicht fehlen. Das Canadian Museum for Human Rights ist das einzige Nationale Museum Kanadas außerhalb der Landeshauptstadt Ottawa und gilt als internationales Symbol der Hoffnung.


3. Tag: Fahrt von Winnipeg zum Riding Mountain National Park (ca. 250 km)

Lassen Sie das Stadtgebiet nun hinter sich und machen Sie sich auf den Weg Richtung Nordwesten zum Riding Mountain National Park. Wie eine riesige grüne Berginsel hebt sich das bis zu 400 m hohe Hochplateau des Riding Mountain National Park aus der flachen Prärielandschaft im Südwesten Manitobas empor. Mit seinem riesigen borealen Waldgebiet und den zahlreichen Seen, mit seinen Auen und Sumpfgebieten und nicht zuletzt mit seinen bis zu 65 Millionen Jahre alten Felsformationen stellt er ein echtes Eldorado für die heimische Tierwelt dar.


4. Tag: Riding Mountain National Park

Auf den rund 3.000 km² Parkfläche tummeln sich neben Elchen, Wölfen, Schwarzbären und Wapitihirschen auch jede Menge anderer Tierarten. Auch eine Herde mächtiger Präriebisons ist auf dem Gelände des Parks zu Hause. Die rund 40 Tiere leben in einem offenen Areal in der Nähe des Lake Audy und können meist schon direkt vom Auto aus beobachtet werden. Mittelpunkt ist das malerische Städtchen Wasagaming am Clear Lake im Süden des Parks. Hier befindet sich das Besucherzentrum sowie Geschäfte, Restaurants und Unterkünfte.


5. Tag: Fahrt vom Riding Mountain National Park nach Bismarck (ca. 515 km)

Auf geht es nun Richtung Süden über die Grenze in die USA. Tagesziel ist die Hauptstadt North Dakotas namens Bismarck. Sie hat ihren Namen dem ehemaligen deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck zu verdanken. Das Wahrzeichen der Stadt, das im Art Deco Stil erbaute North Dakota State Capitol, wird auch gerne Wolkenkratzer der Prärie’ genannt. Entlang des Missouri lassen sich historische Forts und Indianersiedlungen erkunden.


6. Tag: Fahrt von Bismarck nach Medora (ca. 215 km)

Die Kleinstadt Medora ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zum Theodor Roosevelt National Park, der 1978 gegründet wurde. Nehmen Sie sich Zeit für die Erkundung des Parks, der nicht nur eine außergewöhnliche Landschaft schützt, sondern auch einer bemerkenswerten Persönlichkeit gedenkt. Entlang des „Scenic Loop Drive“ bekommen Sie einen umfassenden Eindruck des Parks. In Medora ist zudem die “North Dakota Cowboy Hall of Fame” zu empfehlen, die über die Geschichte der Indianer, das Ranchleben, die Rodeos und den Lebensstil in den westlichen Prärien im Allgemeinen informiert.


7. Tag: Fahrt von Medora über Deadwood nach Rapid City (ca. 420 km)

Ziehen Sie heute zunächst eine kleine Wanderung zum Gipfel des White Butte in Erwägung, es ist mit 1069 m die höchste Erhebung von North Dakota. Anschließend geht es in die 1876 gegründete Spielerstadt Deadwood aus der Zeit des Goldrauschs. Sie wurde vollständig zum National Historic Landmark erklärt. Rapid City wird gerne als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Black Hills genutzt, die unglaubliche 5 Nationalparks beheimaten. Hier befindet sich auch der weltbekannte Mount Rushmore mit seinen in Stein gemeißelten Präsidentenköpfen sowie das Crazy Horse Memorial mit dem ebenfalls in Stein gemeißelten Antlitz des legendären Lakota-Häuptlings Crazy Horse in der Höhe eines neunstöckigen Gebäudes!


8. Tag: Rapid City

Im Custer State Park finden Sie die größten Büffelbestände der USA. Eine Herde von 1.500 Büffeln bewegt sich frei im Park, und wer auf der Wildlife Loop Road selbst unterwegs ist oder an einer Safari teilnimmt, hat gute Chancen, die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen! Ein weiteres Highlight in der Region ist der Badlands National Park, dessen raue Landschaft sich durch die Erosion in Millionen Jahren formte. Die fantastischen Felsformationen mit ihren bizarren Spitzen und verschlungenen Gräben lassen sich entlang schöner Routen oder Wanderwege erkunden. In den 1990er Jahren wurde hier übrigens ein Teil des Filmes „Der mit dem Wolf tanzt“ mit Kevin Costner gedreht.


9. Tag: Fahrt von Rapid City nach Sheridan (ca. 400 km)

Fast die gesamte Strecke führt durch das unendliche Weideland von Wyoming. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zum Devils Tower National Monument, einem imposanten 183m hohen Vulkanfelsen. Sheridan ist eine hübsche Westernstadt, die eingerahmt von einem herrlichen Bergpanorama und unendlichen Weiten liegt.


10. Tag: Fahrt von Sheridan nach Cody (ca. 240 km)

Heute haben Sie die Qual der Wahl – verschiedene landschaftlich herausragende Routen führen von Sheridan nach Cody, z.B. der Big Horn Scenic Byway, auf dem Sie fast an die Baumgrenze herankommen. Freuen Sie sich auf ungewöhnliche geologische Formationen wie beispielsweise die so genannte „Buffalo Tongue“ oder den „Steamboat Point“. Planen Sie unterwegs außerdem einen Stopp an den Shell Falls ein. Das kleine Cowboy-Städtchen Cody liegt rund 85 Kilometer vom östlichen Eingang des Yellowstone National Park entfernt und ist bekannt für seine allabendlichen Rodeos in den Sommermonaten (1.6.-31.8.) – das dürfen Sie sich nicht entgehen lassen! Ein absolutes Muss ist hier außerdem das Buffalo Bill Historical Center, das Ihnen tiefe Einblicke in die Geschichte des „Wilden Westens“ verschafft.


11. Tag: Fahrt von Cody zum Yellowstone National Park (ca. 160 km)

Fahren Sie nun durch das wunderschöne Wapiti Valley von Cody zum gigantischen Yellowstone National Park, der zu den einzigartigen Höhepunkten der USA zählt. Der Old Faithful ist wohl der bekannteste Geysir des Parks, daneben gibt es aber noch etwa 10.000 andere geothermische Wunder zu bestaunen, darunter zahllose Geysire, heiße Quellen, Fumarolen und Schlammtöpfe. Abgesehen davon ist der Park unter anderem auch für seine großen Bison-Herden, sein Vorkommen an Grizzlybären und Wölfen bekannt.


12. Tag: Yellowstone National Park

Erkunden Sie den ältesten Nationalpark der Welt beispielsweise auf einer seiner klassischen Rundtouren. Im Park kommen nicht nur Wanderer auf ihre Kosten. Hier ist alles möglich von Kajak fahren über Angeln und Reiten bis hin zu Bergsteigen.


13. Tag: Fahrt vom Yellowstone National Park nach Billings (ca. 290 km)

Billings ist Montana’s größte Stadt und liegt im Süden des Staates. Von hieraus bietet sich eine Reise in die Vergangenheit dieser Region an – in Form eines Besuchs des Little Bighorn Schlachtfeldes und der Crow Indian-Reservation. Auf dem ehemaligen Schlachtfeld sind heute ein Museum, ein Militärfriedhof und ein Denkmal, das an George A. Custer erinnert, zu sehen – das ist amerikanische Geschichte zum Anfassen.


14. Tag: Fahrt von Billings zum Grasslands National Park (ca. 450 km)

Auf geht’s nun Richtung Norden zurück nach Kanada, genauer gesagt nach Saskatchewan. Der Grasslands National Park zeigt uns die ursprüngliche nordamerikanische Prärie in all ihrer Schönheit. Vor Ankunft der Siedler und der damit verbundenen Bewirtschaftung der Region sah es hier überall so aus… Besonders der westliche Teil des Parks lädt Besucher zu zahlreichen Aktivitäten ein – wie wär’s mit einer Wanderung oder einem Ausritt durch die Prärielandschaft? Auch Geocoaching und natürlich Tierbeobachtungen stehen auf dem Programm. Im Jahr 2005 begann im Park die erfolgreiche Wiederansiedlung des Präriebisons. Was für ein Anblick, diese majestätischen Tiere in ihrem ursprünglichen Lebensraum zu beobachten!


15. Tag: Fahrt vom Grasslands National Park zu den Great Sandhills & zur La Reata Ranch (ca. 390 km)

Machen Sie sich nun auf den Weg zu den herrlichen Sanddünen der Great Sandhills, die zu den größten aktiven Dünengebieten Kanadas zählen. Der Präriewind verschiebt die etwa 20 m hohen Dünen jährlich um etwa 4m, ein Traum für jeden Fotografen! Das heutige Tagesziel sind die Rolling Prairies am Lake Diefenbaker. Idyllisch und völlig abgeschieden liegt hier die La Reata Ranch, dessen deutschstämmiger Gastgeber George seine Gäste am „Cowboy Way of Life“ teilhaben lässt. Die Unterbringung erfolgt in komfortablen Blockhütten im Westernstil mit eigenem Bad und WC.


16. bis 18. Tag: La Reata Ranch

Hier haben Sie Gelegenheit, Ihren inneren Cowboy zu entdecken! La Reata ist eine Working Ranch, d.h. mitarbeiten ist ausdrücklich erwünscht. Die für Anfänger und geübte Reiter gleichermaßen geeignete Ranch bietet Ausritte durch die offene Prärielandschaft, über die hügeligen River Hills mit ihren unzähligen Canyons und über die sanft abfallenden Sandstrände des Lake Diefenbaker. Zur Ranch gehören über 14 km Seeufer, Badestrände inklusive. Kanufahren, Angeln, Wasserski oder Schwimmen im glitzernden See sorgen für abwechslungsreiche Erholung nach den Ausritten. Abends kann man vom Whirlpool aus den Sternenhimmel der Prärie bestaunen oder sich im La Reata Saloon über die Erlebnisse des Tages austauschen.


19. Tag: Fahrt von La Reata Ranch nach Regina (ca. 325 km)

Nach einem ausgiebigen Ranch-Frühstück bietet sich auf Ihrer Fahrt nach Regina ein Zwischenstopp in Moose Jaw an. Dort können Sie Ihr Glück in einem der Casinos versuchen oder die berühmten Tunnel besuchen. Hier sollen Al Capone & Konsorten zur Zeit der Prohibition extensiven Alkoholschmuggel betrieben haben.


20. Tag: Regina

Regina ist die Hauptstadt von Saskatchewan, die aufgrund ihres Breiten- und Längengrades quasi das geografische Zentrum Nordamerikas bildet. Sie ist die Heimat der berühmten „Mounties“, denn hier befindet sich Kanadas einzige Trainingsakademie für den Nachwuchs der Royal Canadian Mounted Police (RCMP). Besucher können an einer Führung durch das Trainingscamp teilnehmen, das benachbarte Museum des RCMP Heritage Centre besuchen oder die in den Sommermonaten einmal wöchentlich stattfindende Sunset Retreat Ceremony bestaunen. Ein beeindruckendes Spektakel!


21. Tag: Fahrt von Regina nach Winnipeg (ca. 575 km)

An diesem Tag fahren Sie auf dem Trans Canada Highway Richtung Osten und können auf dem Weg nach Winnipeg nochmals die fantastische Weite Zentralkanadas genießen! In Winnipeg ist der Besuch des Zoos zu empfehlen, in dem die neueste Attraktion „Journey to Churchill“ im Jahr 2014 eröffnet wurde. In einem rund 40.500 m² großen Areal wird die Flora und Fauna Nord-Manitobas präsentiert. Besucher können hier die arktischen Arten und Landschaften erleben – „Nasenkuss“ mit einem Eisbären inklusive. Oder aber Sie ziehen einen Anschlussaufenthalt in Erwägung und fliegen für einige Tage in den hohen Norden der Provinz, um die Tiere in ihrer ursprünglichen Umgebung zu erleben!