Inside-Passage - Aleuten und Bären - Kurs Nord 2022

18 Tage Pazifik und Beringsee

Ihre Reise - Überblick

Kreuzfahrten

Alaska, Kanada

buchbar von: 07.07.2022

buchbar bis: 25.08.2022

Preis: p.P. ab 7.052 €

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Reisebeschreibung

Auf dieser Reise mit dem Expeditionsschiff entdecken Sie die abgelegenen polaren Gewässer, die einzigartigen Aleuteninseln, Fjorde, Vulkane und die artenreiche Tierwelt in dieser Region.

 

Eingeschlossene Leistungen 

 

  • Expeditionsreise in einer Kabine Ihrer Wahl
  • Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive Getränke (Bier und Hauswein sowie Softdrinks und Mineralwasser) werden in den Restaurants Aune und Fredheim serviert
  • À-la-carte-Restaurant Lindstrøm für Gäste der Suiten inbegriffen
  • Tee und Kaffee ganztägig, kostenfrei verfügbar
  • Kostenloses WLAN an Bord. Beachten Sie bitte,  dass abgelegene Gebiete mit eingeschränkter Verbindung bereist werden. Streaming wird nicht unterstützt.
  • Kostenlose wieder verwendbare Wasserflasche zur Nutzung an den Wassernachfüllstationen an Bord
  • Deutschsprachiges Expeditionsteam, das die Aktivitäten an Bord und an Land organisiert und begleitet
  • Verschiedene im Reisepreis inbegriffene Erkundungstouren
  • Flug in der Economy Class von Nome nach Vancouver am Ende Ihrer Reise
  • Eine Hotelübernachtung in Vancouver inklusive Frühstück nach der Expeditions-Seereise
  • Transfer vom Schiff zum Flughafen in Nome
  • Nach der Expeditions-Seereise Transfer vom Flughafen zum Hotel in Vancouver

 

Nicht eingeschlossene Leistungen

 

  • Internationale Flüge
  • Reiseversicherung
  • Gepäckverladung
  • Optionale Landausflüge unter der Leitung der lokalen Partner
  • Optionale Aktivitäten in kleinen Gruppen mit Expeditionsteam
  • Optionale Behandlungen im Spa- und Wellnessbereich an Bord

 

Aktivitäten an Bord

 

  • Die Experten des Expeditionsteams halten ausführliche Vorträge zu verschiedenen Themen.
  • Nutzung des Science Center des Schiffes mit einer umfangreichen Bibliothek und modernen Mikroskopen für biologische und geologische Untersuchungen.
  • Wissenschaftliches Forschungsprogramm, das es den Gästen ermöglicht, sich an aktuellen Projekten zu beteiligen.
  • Ein Bordfotograf versorgt die Gäste mit Tipps und Tricks für die besten Landschafts- und Tierfotos.
  • Nutzung bordeigener Einrichtungen wie Whirlpools, Infinity-Pool, Panoramasauna, Outdoor- und Indoor-Fitnessbereiche und Laufstrecke im Freien.
  • Tägliches Zusammentreffen mit der Crew, um das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich auf den kommenden Tag vorzubereiten.

 

Erkundungstouren

 

  • Begleitete Anlandungen mit kleinen Landungsbooten
  • Verleih von Stiefeln, Wanderstöcken und allen benötigten Ausrüstungsgegenständen für die Aktivitäten
  • Kostenlose wind- und regenabweisende Jacke
  • Die Bordfotografen helfen Ihnen bei der Kameraeinstellung vor Anlandungen.

 

Hinweise


Alle geplanten Aktivitäten unterliegen den Wetterbedingungen. Bei Ausflügen und Aktivitäten sind Änderungen vorbehalten. Bitte überprüfen Sie die Visabestimmungen für die USA und Kanada. Trinkgelder werden nicht erwartet.

 

 

Termine 2022

Preis pro Person

 

07.07.2022 - 24.07.2022 ab 7.052 €
08.08.2022 - 25.08.2022 ab 7.052 €

 

 

Partner von Kanada-Reise-Laden

Reiseverlauf

Tag 1 - Vancouver - Start Ihrer Expedition

Das lebendige Vancouver bietet Parks, nahe gelegene Berge mit Wanderwegen im Sommer und Skifahrmöglichkeiten im Winter, sowie eine Vielzahl an Cafés, Geschäften, Galerien, Museen und kulturelle Viertel, die es zu entdecken gilt.

 

Tag 2 - Auf See durch British Columbia 

Wir fahren Richtung Norden nach Alaska, durch die Meerengen der kanadischen Inside-Passage. Halten Sie Ausschau nach Delfinen, Tümmlern, Orcas und Walen, die sich in den geschützten Binnengewässern aufhalten. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge des Expeditionsteams.

 

Tag 3 - Misty Fjords National Monument

Die erste Region, die Sie auf Ihrer Expeditionsreise erkunden werden, ist das spektakuläre Misty Fjords National Monument. Dieser Teil des fast 809.400 Hektar großen Tongass National Forest ist ein unberührter, wilder Küstenabschnitt mit Nadelbäumen, tiefen Fjorden und majestätischen, schneebedeckten Gipfeln. Wenn das Wetter es zulässt, können Sie die Umgebung an Bord der Landungsboote oder auf einer Kajakfahrt im Rahmen eines optionalen Ausflugs erkunden.

 

Tag 4 - Wrangell - Die Seele von Alaska

Wrangell, eine der ältesten Inselstädte Alaskas wurde von vier verschiedenen Nationen regiert: Tlingit, Russland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Zahlreiche Petroglyphen am Strand sowie moosbedeckte Totempfähle erinnern an die Geschichte der Gegend. Da es außerhalb der üblichen Kreuzfahrtrouten liegt, ist es bis heute ein einfaches Fischerdorf geblieben.

 

Tag 5 - Sitka - Eine Vergangenheit verschiedenster Kulturen

Sitka liegt an der offenen Küste der Inside Passage auf Baranof Island und ist nur auf dem Seeweg oder per Flugzeug erreichbar. Es ist auch umgeben vom Tongass-Nationalwald, dem größten gemäßigten Regenwald der Welt. Wenn Sie hier mit dem Schiff unterwegs sind, können Sie den Blick auf die Sisters Mountains und den Mount Edgecumbe genießen, einen schlafenden Vulkan, der in seinem Erscheinungsbild an den japanischen Berg Fuji erinnert.

In Sitka gibt es zahlreiche historische Stätten wie etwa das russische Bischofshaus, das älteste erhaltene Gebäude der Stadt aus dem Jahr 1842. 

Ein absoluter Höhepunkt für die meisten Besucher von Sitka ist der 43 Hektar große Sitka National Historical Park. Hier gibt es ein faszinierendes Museum mit einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Exponaten. Im Anschluss daran können Sie einem Pfad folgen, der Sie an der Meeresküste entlang durch einen stillen und beschaulichen Wald führt. Unterwegs können Sie auch wunderschöne Beispiele verzierter Totempfähle der Haida und Tlingit bewundern.

 

Tag 6 - Icy Bay - Ein Trio von Gezeitengletschern

Entdecken Sie die Icy Bay in der Nähe des Prince William Sound und sehen Sie selbst, warum diese Bucht ihren Namen trägt. Drei markante Gletscher, der Guyot-, der Yahtse- und der Tyndall-Gletscher, kalben immer wieder riesige Eisschollen in das Wasser der Bucht.

Das gesamte Gebiet war einst ein riesiger Gezeitengletscher, der direkt in den Golf von Alaska mündete. Die Bucht wurde erst in den letzten 100 Jahren für Schiffe zugänglich.

Im Jahr 2015 wurde sie zum Schauplatz eines Mega-Tsunamis, als 180 Millionen Tonnen Berggestein und Wald in den Fjord abrutschten. Es wird angenommen, dass die dadurch entstehende Welle eine der höchsten Wellen im Laufe des letzten Jahrhunderts war. Zum Glück löste sich der Tsunami auf, ohne einen größeren Schaden zu verursachen.

Unser Ziel ist es, den 55 km langen und 13 km breiten Guyot-Gletscher zu besuchen, wenn die Eisverhältnisse auf unserer Route und die lokalen Wetterbedingungen dies zulassen. Wir werden versuchen, Ihnen die Möglichkeit zu geben, so nah am Gletscher, wie es die Sicherheitsregeln zulassen, an Land zu gehen oder im Rahmen eines optionalen Ausflugs die umliegenden Gewässer auf einer Kajaktour zu erkunden.

 

Tag 7  - Auf See - Die Ruhe der See

Ein Tag auf See bietet Ihnen alle Zeit der Welt, um sich auszuruhen, zu entspannen, Ihre bisherigen Erlebnisse Revue passieren zu lassen und sich auf all die Abenteuer zu freuen, die nun vor Ihnen liegen. Bestimmt haben Sie Lust, erst einmal die Einrichtungen an Bord ausgiebig zu nutzen – wie etwa den Infinity-Pool, die Whirlpools, die Sauna, den Indoor-Fitnessbereich, die Laufstrecke im Freien oder den Wellnessbereich.

Wenn Sie den Golf von Alaska durchqueren, haben Sie die Möglichkeit, nordpazifische Albatrosse zu sehen. Es gibt insgesamt drei Arten, nach denen Sie Ausschau halten können: Die im Golf von Alaska relativ weitverbreiteten Laysan- und Schwarzfußalbatrosse sowie der wesentlich seltenere Kurzschwanzalbatros.

 

Tag 8 - Kodiak, Alaska - Das Smaragdeiland

Der geschäftige Fischereihafen von Kodiak, der größte in ganz Alaska, liegt an der Ostküste von Kodiak Island. Der umliegende Fichtenwald und das Grasland hier brachten ihm den Beinamen „Emerald Isle“ (Smaragdeiland) ein. Mit 9.500 Quadratkilometern und einer Länge von über 160 Kilometern ist dies die größte Insel in Alaska und nach Hawaii die zweitgrößte Insel der USA.

Die Ureinwohner vom Stamm der Alutiiq lebten hier bereits vor über 7.000 Jahren, schon lange, bevor die russische Krone kam und diese Insel zur frühesten Hauptstadt Alaskas machte. 

Im Zweiten Weltkrieg verwandelte sich Kodiak in einen wichtigen Stützpunkt für US-Marineoperationen im Nordpazifik. Sie können den Fort Abercrombie State Historical Park besuchen, um das Fort von 1939 und eine Reihe von Bunkern entlang der Küste zu sehen. Das Fort selbst dient heute als Basis für das größte Team der Küstenwache im ganzen Land.

Der bekannteste Park hier ist jedoch das Kodiak National Wildlife Refuge, das zwei Drittel der Insel umfasst. Hier, inmitten unterschiedlichster Lebensräume, von schroffen Bergen bis hin zu saftigen Wiesen, leben die berühmtesten Bewohner der Insel: etwa 3.500 Kodiak-Braunbären.

 

Tag 9 - Geographic Harbor/Kukak Bay/Kinak Bay - Auf der Suche nach Braunbären

Willkommen im Katmai-Nationalpark. Hier, auf einer Fläche von über 1,6 Millionen Hektar, finden Sie über ein Dutzend aktiver Vulkane und das eindrucksvolle Tal der Zehntausend Rauchsäulen, Schauplatz eines der gewaltigsten Vulkanausbrüche, die jemals aufgezeichnet wurden.

Wir verbringen den Tag damit, von Deck oder von unseren Landungsbooten aus an einem von drei möglichen Orten im Park nach Bären Ausschau zu halten, von denen jeder für seine Braunbärenpopulationen bekannt ist. Der Katmai-Nationalpark selbst ist fast schon ein Synonym für exzellente Möglichkeiten zur Bärenbeobachtung. Mit mehr als 2.000 Grizzlybären hat er schon allein von dieser geschützten Art die größte Population.

Bei einem der drei Gebiete, die uns für eine nähere Erkundung zur Verfügung stehen, könnte es sich um den natürlichen Hafen am Ende der Amalik Bay handeln, eine Lagune, die von moosbedeckten Felsen und sanften Hügeln gesäumt und für ihre Braunbärenpopulation bekannt ist. Oder vielleicht besuchen Sie die abgelegene Kinak Bay, um ihre versteckten, aber bezaubernden Strände zu entdecken. Oder aber die Kukak Bay, die dank ihrer breiten Mündung den hungrigen Bären einen stetigen Zustrom an Lachsen liefert.

Welchen dieser Orte wir tatsächlich besuchen werden, hängt von den Wetterbedingungen in der Region zum Zeitpunkt unseres Besuchs ab. Es liegt im Ermessen des Kapitäns, der in enger Absprache mit dem Expeditionsteam die endgültige Entscheidung darüber trifft. 

In Begleitung eines erfahrenen Bärenwächters können Sie mit etwas Glück hier aus sicherer Entfernung auch Braunbären beobachten – es gilt die Devise „so nah wie möglich, aber nicht zu nah“. Vermutlich werden die Bären ohnehin so beschäftigt damit sein, am Ufer nach Beeren zu suchen, nach Muscheln zu tauchen und in den Gebirgsflüssen Fische zu fangen, dass sie uns nicht viel Aufmerksamkeit schenken werden.

Abgesehen von der Bärenbeobachtung haben Sie heute auch gute Chancen, den erstaunlichen Seeotter zu sehen. Die Schelichow-Straße ist auch für ihre Buckelwale bekannt. Zudem kann man hier herrliche Landschaften mit schneebedeckten Bergen und tiefgrünen Wäldern bewundern und nach einer Vielzahl von Seevögeln Ausschau halten.

 

Tag 10 - Chignik - Wo die Aleutenkette auf den Golf von Alaska trifft

Das kleine Dorf Chignik Bay ist ein Paradebeispiel für die typischen Fischersiedlungen in Alaska. Das Fischen von rotem Lachs ist seit über 100 Jahren die wichtigste Existenzgrundlage der Gemeinde. Besuchen Sie die Fischfabrik, treffen Sie die freundlichen Einheimischen oder erkunden Sie die Lachsströme in der wunderschönen Umgebung. Halten Sie an den Ufern Ausschau nach den etwa 20 Wasservogelarten dieser Region und richten Sie den Blick nach oben, um am Himmel einen Weißkopfseeadler zu erspähen.

 

Tag 11 - Unga Village, Alaska - Eine Geisterstadt in Alaska

Unga Village ist eine malerische, aber schon lange verlassene Stadt am südlichen Ende der unbewohnten Insel Unga auf den abgelegenen Aleuten. An diesem 1833 von Aleuten gegründeten Ort erwies sich die Subsistenzfischerei als unzureichend, um eine Existenzgrundlage für die Gemeinde zu bilden, die bis 1969 so gut wie vollständig umgesiedelt war. Heute ist nur noch eine kleine Ansammlung von verfallenen Holzgebäuden übrig, inmitten eines Teppichs aus rosa Läusekräutern und Weidenröschen.

 

Tag 12 - Dutch Harbor/Unalaska - Der größte Fischereihafen in den USA

Dutch Harbor liegt an der Südküste der Insel Amaknak, die zu den Fox-Inseln auf den Aleuten gehört. Bei unserer Ankunft können Sie möglicherweise den Mount Makushin sehen, einen rauchenden Vulkan, der fast 1.829 Meter hoch ist. Obwohl der offizielle Name dieser Stadt Unalaska lautet, bezeichnen die meisten Einwohner der Region sie schlicht als Dutch Harbor.

Besuchen Sie das Museum der Aleuten, um mehr über die reiche Kultur und die Geschichte der indigenen Unungan zu erfahren, die seit etwa 10.000 Jahren im Einklang mit der Natur rund um Dutch Harbor leben.

Russland kolonisierte Unalaska im 18. Jahrhundert und machte es zu einem Außenhandelsposten für Pelzhändler. Die russisch-orthodoxe Kathedrale der Heiligen Himmelfahrt Christi stammt aus dem Jahr 1896. Dieses Gebäude mit seinen einzigartigen Kuppeln ist die älteste orthodoxe Kirche in kreuzförmiger Bauweise in ganz Nordamerika.

Nördlich der Insel Amaknak befindet sich die Aleutian World War II National Historic Area, in der man noch immer eine Vielzahl an Kasernen, Betonbunkern und Ruinen von Waffenbatterien aus dem Zweiten Weltkrieg vorfinden kann. 1942 fand hier die Schlacht von Dutch Harbor statt, als der Hafen von japanischen Bombern angegriffen wurde. 

Bestimmt möchten Sie nach den mehr als 600 Weißkopfseeadlern in der Stadt und den 40–50 Millionen Seevögeln wie Papageitauchern, Kormoranen und Dreizehenmöwen Ausschau halten.

An den Ufern leben Füchse, Eichhörnchen, Lemminge und an der Summer Bay sogar eine Herde wilder Pferde. Zu den Meereslebewesen, die man hier findet, zählen in der Regel Buckelwale, Orcas, Pottwale, Grauwale, Seeotter, Seelöwen und Schweinswale.

 

Tag 13 - Auf See - Leben im Augenblick

Bei einer Expedition kommt es darauf an, zu wissen, wie man das Beste aus jedem einzelnen Moment herausholt – nehmen Sie sich Zeit und werden Sie eins mit der Natur und Ihrer Umwelt.

Machen Sie es sich in der Explorer Lounge mit ihrer herrlichen Aussicht bequem oder genießen Sie ein Bad im Whirlpool an Deck, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie einfach die friedliche Landschaft auf sich wirken, während unberührte Inseln und von Grün bedeckte Berge lautlos an Ihnen vorüberziehen.

Sie können auch dem Expeditionsteam im Science Center einen Besuch abstatten, das Sie weiterhin mit vielen interessanten Informationen über die Geographie, das Klima und die Vogelwelt dieser Region begeistern wird.

Es gibt auch die Möglichkeit, Seevögel wie die endemische und seltene Rotbeinige Dreizehenmöwe, Papageitaucher, Aethia und Marmelalken zu sehen, insbesondere wenn wir uns der Küste nähern.

 

Tag 14 - St. Paul, Alaska - Ein Paradies der Vogelbeobachtung

Die windgepeitschte St.-Paul-Insel ist die größte Insel der Pribilof-Inseln. Alle 480 Einwohner leben im Dorf St. Paul, der einzigen Ortschaft auf der Insel. Fast 90 % sind einheimische Aleuten und bilden die größte Aleutengemeinde in den gesamten USA.

Zu dem reichen Erbe der Aleuten gehören auch einige historische Stätten, die die Überreste von Barabaras zeigen, den traditionellen, halb in den Untergrund gebauten Erdhäusern der Aleuten. Diese einzigartige Bauweise hatte den Vorteil, dass die Unterkünfte weniger den starken Winden des Beringmeeres ausgesetzt waren und die Erde als natürliches Dämmmaterial diente, um sie warmzuhalten.

Die St.-Paul-Insel wurde als wichtiges Vogelschutzgebiet ausgewiesen und ist ein idealer Rastplatz für etwa 300 verschiedene Arten von Zugvögeln. 

Die Insel bietet auch dem nördlichen Seebären ein Zuhause – etwa die Hälfte der weltweiten Population sind auf den Pribilof-Inseln zu finden. Sie können diese aktiven Tiere beobachten, wie sie am Ufer entlangrobben oder im Wasser planschen, und in den Frühsommermonaten können Sie sogar Robbenbabys am Strand spielen sehen.

 

Tag 15 - St.-Matthew-Insel, Alaska - Eine einsame Insel im Beringmeer

Die St.-Matthew-Insel liegt mitten im Beringmeer, auf halber Strecke zwischen Russland und den USA. Wenn wir an den schwarzen Sandstränden an Land gehen, werden wir die einzigen Menschen auf der ganzen Insel sein.

Mit einer Entfernung von mehr als 320 Kilometern bis zum nächsten Dorf ist dies der wahrscheinlich isolierteste Ort in ganz Alaska. Und das will wirklich etwas heißen, wenn man bedenkt, wie dünn besiedelt der Staat insgesamt ist.

Viele Pioniere versuchten im Laufe der Jahrhunderte, diese Insel zu besiedeln, aber aufgrund des häufig aufziehenden Nebels, der starken Stürme und der harten Winter hielt es keiner besonders lange hier aus. Sogar eingeführte Populationen von winterharten Rentieren, deren Zahlen zeitweilig in die Tausende gingen, wurden schon bald zusehends kleiner und verschwanden schließlich wieder ganz.

Die Insel ist Teil des Alaska Maritime National Wildlife Refuge und dient neben nistenden Seevögeln wie Trottellummen, Papageitauchern und Kormoranen auch Füchsen als Heimat, die Eier aus den Nestern stehlen.

Achten Sie auch auf die einheimischen singenden Wühlmäuse, die nach ihrem markanten Warnschrei benannt wurden, und halten Sie Ihre Kamera bereit, falls die seltene Beringschneeammer auftaucht, die fast ausschließlich auf der St.-Matthew-Insel brütet.

 

Tag 16 - Auf See – Beringmeer - Überquerung der internationalen Datumsgrenze

Halten Sie an Ihrem letzten Tag auf See Ausschau nach Buckelwalen, die hier mit etwas Glück im Wasser zu sehen sind. Während das Schiff die Beringstraße durchquert, lohnt sich auch ein Blick in den Himmel, wo man eine ganze Reihe von Seevögeln entdecken kann. Jetzt befindet sich Russland im Westen, während die USA im Osten liegen. Zudem verläuft hier die internationale Datumsgrenze, mit dem „Morgen“ auf der rechten und dem „Heute“ auf der linken Seite.

 

Tag 17 - Nome, Alaska - Einfach einzigartig: Nome

Der Name der auf der Seward-Halbinsel gelegenen Stadt Nome ging an dem Tag in die Geschichte Alaskas ein, als die „Drei glücklichen Schweden“ 1898 im Anvil Creek Gold entdeckten. Bald schon strömten Goldsucher dampfschiffweise vom Yukon und aus San Francisco hierher. Sogar der berühmte Sheriff Wyatt Earp folgte dem Ruf des Goldes und eröffnete hier einen Saloon.

Bis heute kann man überall Zeugnisse der Goldrausch-Ära finden, einschließlich verlassener Goldbagger, Dampfmaschinen aus der Zeit um die Jahrhundertwende und alter Eisenbahnschienen. Fast kann man die Rufe „Gold! Gold!“ von jenen Abenteurern wahrnehmen, die einst an den Ufern des Snake River und an anderen Plätzen in dieser Region nach Gold suchten.

Die Stadt war auch der Endpunkt von drei großen Expeditionen Roald Amundsens: einer Durchquerung der Nordwest-Passage im Jahr 1906, einer Durchquerung der Nordost-Passage im Jahr 1921 und eines Versuchs, den Nordpol per Flugzeug zu erreichen, im Jahr 1926.

Deshalb scheint es mehr als passend, dass Sie hier Ihr eigenes modernes Abenteuer entlang der Küste Alaskas beenden, nachdem Sie an Bord eines Expeditionsschiffs mit dem Namen des norwegischen Entdeckers unterwegs waren. Wenn Sie sich vom Kapitän, der Besatzung und Ihrem Expeditionsteam verabschiedet haben, werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Vancouver, um dort zu übernachten.

 

Tag 18 - Vancouver, Kanada - Das Ende der Expedition

Ihre Expedition endet in Vancouver. Falls Sie geplant haben, am Ende Ihrer Reise noch ein wenig mehr Zeit hier zu verbringen, werden Sie in dieser malerischen Metropole zwischen Wasser und Gebirge immer ein interessantes Kulturangebot vorfinden.